Südkorea – ein Tiger mit großer Sprungkraft.

„Korea – Your Business Partner“: Unter diesem Motto trafen sich am 14.03.16 Unternehmer der Region zu einem hochkarätig besetzten Informationsforum im Bremer Atlantic Grand Hotel. Gastgeber waren Südkoreas Handelsvereinigung KITIA, vertreten durch Director Kevin Sul und Executive Vice Chairman Kim Ho, und das Ministerium für Handel, Industrie und Energie des Landes, MoTIE.

Ziel des Events war es, über eine Reihe von Fachreferaten aufzuzeigen, welches enorme Potential in dem ostasiatischen Land liegt und welche vielfältigen wirtschaftlichen Möglichkeiten sich daraus gerade für hiesige Unternehmen ergeben.

Unterstützt von einer liberalen, global vernetzten Wirtschaftspolitik hat sich Südkorea auf zahlreichen Märkten fest in der Oberliga der Wirtschaftsnationen etabliert. Das belegen führende Positionen in den Bereichen Schiffbau, Produktion von Halbleitern, Displays und Mobiltelefonen sowie in der Stahl- und Autoindustrie ebenso wie die stabilen Wachstumszahlen des Landes.

Die Referenten machten deutlich: Südkorea fühlt sich Deutschland besonders verbunden, ein Grundstein für wirtschaftliche Beziehungen wurde bereits 1883 vertraglich gelegt. Für Südkorea ist Deutschland wichtigster Handelspartner innerhalb der EU, im Gegenzug steht Südkorea auf Platz 3 der asiatischen Absatzmärkte für die deutsche Wirtschaft. Zahlreiche Kooperationen und Investitionen deutscher Firmen in Südkorea in Höhe von etwa 500 Mio. Euro in 2015 unterstreichen die Bedeutung dieser Partnerschaft.

Detlev Blome, Leiter der Wirtschaftsregion Bremen/Oldenburg/Nordwesten (BVMW), zeigte sich auf der Veranstaltung überzeugt, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Damit stimmt er überein mit der EU Kommission, die für den Südkorea- und Japan- Handel europäischer Unternehmen bis 2020 ein jährliches Exportvolumen im Bereich von 20 bis 40 Milliarden Euro prognostiziert.

Mit „Gateway“ bietet die EU hiesigen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Hochtechnologie- und Designbranche ein Maßnahmenpaket, das ihnen den Eintritt in den südkoreanischen (und japanischen) Markt erleichtert und hilft, dort erfolgreich zu bestehen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmensgründung mind. 5 Jahre zurück liegt und eine solide Geschäftsstrategie nachgewiesen wird. Zum Angebot gehören z. B. Delegationsreisen, Coachings, Support beim Aufbau von Kooperationen und Hilfen beim Überwinden von Sprachbarrieren.

Mit Informationen zur Wirtschaftsstruktur, dem Vertragsrecht und Wissenswertem zum Kundenkontakt gab das Unternehmerforum einen detaillierten Einblick in die Charakteristika von Südkoreas Wirtschaftsleben.

Die Worthmann Maschinenbau GmbH hat dabei einen ganz besonderen Bezug zum Thema: Für unseren koreanischen Kunden Donghee produzierten wir eine Fertigungslinie für Kraftstofftanks im Werk Auburn, Alabama (USA). Gerne nutzte unser Projekt Manager Peter Stamm das Treffen der Unternehmer, um persönlich und anschaulich über seine Projekterfahrungen in der Zusammenarbeit mit diesem führenden koreanischen Unternehmen aus dem Automotive Bereich zu berichten.

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Veröffentlichung: 27.04.2016
Kategorie: Aktuelles